Was sind eigentlich...

Sterne

Jeder kennt Sterne, den Polarstern, die Sonne und viele Andere. Doch wer weiß wie sie entstehen, aufgebaut sind, wie alt sie werden...? Das alles und noch viel mehr könnt ihr hier nachlesen! Sterne bestehen fast nur aus Wasserstoff und Helium (das sind Gase mit geringer Dichte). Sie strahlen Licht und Wärme ins All und bilden das Zentrum eines Sonnensystems. Das heißt, dass Planeten und Monde um sie kreisen. "Unseren" Stern, die Sonne, sehen wir als große Scheibe am Himmel. Andere Sterne dagegen sind für uns nur kleine Lichtpunkte am Nachthimmel. Die Sonne kommt uns größer vor, da sie viel näher an der Erde ist, als alle anderen Sterne. Stell dir das mal vor: Die Sonne würde in den größten bekannten Stern 1,7 Milliarden Mal hinein passen!

Sternriesen
Die Sonne
Planetarischer Nebel
Hauptreihe
Zwergsterne
Sirius
Sternentstehung
Sternentwicklung
Neutronenstern
Ringnebel
Supernova
Schwarze Löcher

Sternriesen

Sternriesen oder auch Überriesen sind Sterne, die deutlich größer sind als andere Sterne und eine auffällig höhere Leuchtkraft haben.
Der Durchmesser beträgt bei solchen Sternen den 10- bis 100-fachen Sonnendurchmesser.
Dabei unterscheidet man wiederum vier Arten der Riesen:

-Überriesen, in der Leuchtkraftklasse 1
-helle Riesen der Leuchtkraftklasse 2
-(Normale) Riesen, Sterne der Leuchtkraftklasse 3
-Unterriesen, in der Leuchtkraftklasse 4

Das Strahlungsmaximum von Riesen liegt in späten Spektralklassen im roten Bereich. In diesem Stadium werden sie daher als
rote Riesen oder rote Überriesen bezeichnet.Dementsprechend auch blauer und gelber Riese in früheren Stadien.

Die Sonne

Die Sonne kommt uns viel größer, vor als viele andere Sterne, weil sie näher an der Erde liegt, als andere Sterne. Die Sonne passt
in den größten bekannten Stern 1,7 Milliarden mal hinein. Sie ist das Zentralgestirn unseres Sonnensystehms und besteht zu
73.5% aus Wasserstoff, 25% aus Helium und 1.5% aus schweren Elementen wie z.B. Eisen. Sämtlich frei werdende Energie kommt
aus dem Kern der Sonne.

Planetarischer Nebel

Planetarische Nebel stellen das Endstadium eines durchschnittlichen Sterns wie die Sonne da.
Es dauert ca. 10000 Jahre bis dieser Nebel unsichtbar wird.
Der planetarischer Nebel besteht hauptsächlich aus 70% Wasserstoff, 28% Helium Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, sowie
aus Spuren anderer Elemente.
Heutzutage sind ca. 1500 planetarischer Nebel in unseren Galaxien bekannt. Man findet sie meistens um die Ebene der Milchstraße,
es sind nur ein oder zwei planetarische Nebel in Sternhaufen bekannt.

Hauptreihe

Die Sterne in der Hauptreihe bezeichnet man Zwergsterne. Die Hauptreihe erstreckt sich von rot - schwach leuchtend bis blau - hell.
Sterne halten sich die meiste Zeit ihres Lebens dort auf. Wenn die Sterne die Hauptreihe verlassen werden sie zu rote Riesen. Die
Sterne bestehen meistens aus 70% Wasserstoff, 28% Helium und Suren anderer Elemente. In den Kernen wird der Wasserstoff verarbeitet
und wenn kein Wasserstoff mehr vorhanden ist sterben sie.

Zwergsterne

Allgemein

Zwerge gehören zu der Hauptreihe. Sie sind Fixsterne mit geringem Durchmesser.

Weißer Zwerg

Ein weißer Zwerg ist ein Kern eines Ringnebels, welcher wiederum aus einem Stern entstanden ist.
Er ist im Vergleich mit anderen Sternen sehr klein, jedoch mit der Erde vergleichbar. Er ist die letzte Entwicklungsphase eines Sterns.
Man nennt sie auch Sternlein.
Er entwickelt sich aus einem roten Riesen, der seine Hülle abgestoßen hat, sodass ein
heißer Kern zurück bleibt. Dieser Kern kühlt langsam ab und wird zum schwarzen Stern, da er keine Energie Produziert (inaktiv).
Ein weißer Zwerg besteht aus Kohlenstoff und Sauerstoff um den Kohlenstoff und den Sauerstoff liegt eine Helium Hülle, wo wiederum eine Wasserstoff Hülle.
Es gibt weiße Zwerge die aus ungeklärten Gründen ihre Wasserstoff, oder sogar ihre Wasserstoff und ihre Helium Hülle, abgestoßen haben.
Bisher hat man 10.000 weiße Zwerge in unserer Galaxis entdeckt. Man geht aber von ungefähr 10 Milliarden weißen Zwergen aus, was bedeuten
würde, dass 10% unserer Galaxis weiße Zwerge sind.

Schwarzer Zwerg

Schwarze Zwerge sind die letzte Entwicklungsphase des weißen Sterns. Sie entstehen wenn die Energie des weißen Zwerges verbraucht ist und er
soweit abgekühlt ist das er keine Leuchtkraft mehr hat. Doch da das Universum noch nicht so alt ist das schwarze Sterne existieren könnten, gibt es sie nicht.
Die ältesten Sterne sind somit die kühlsten weißen Zwerge die ältesten Sterne unseres Universums.

Blaue Zwerge

Blaue Zwerge sind die massenreichsten und heißesten Sterne der Hauptreihe. Sie leuchten heller als die Sonne. Sie leuchten hauptsächlich ultraviolett.

Gelbe Zwerg Die Sonne ist ein gelber Zwerg. Der Name kommt von der Farbe des Sterns. Orange Zwerge Orange Zwerge sind in unserer Galaxis sehr häufig. Er ist die Vorstufe des roten Riesen. Forscher vermuten das auf Orangen Zwergen durchaus Leben möglich ist. Rote Zwerge Rote Zwerge sind die kleinste aktiven Sterne unserer Galaxis und die Milchstraße beinhaltet 70% dieser Sterne. Durch die geringe Masse wandelt sich im Stern Wasserstoff zu Helium nur langsam um. Er Strahlt rotes und Infrarot Licht ab. Sie haben eine enorme Lebens zeit. Weil sie sehr Lichtschwach sind kann man sie kaum mit bloßem Auge sehen. Gelbweiße Zwerge Über gelbweiße Zwerge weiß man nur, dass sie zu den Hauptreihensternen gehören. Braune Zwerge Braune Zwerge nennt man, so wie auch weiße Sterne, schwarze Löcher und Neutronen Sterne, auch kompakte Objekte. Bisher wurden hundert braune Sterne entdeckt.

Sirius

Sirius A

Der Sirius A ist der hellste Stern nach den Planeten und dem Erdmond.
Er ist 25 mal heller als die Sonne und hat die doppelte Masse der Sonne.
Er besteht aus Helium und Wasserstoff, jedoch sind auch Spuren von schwereren Elementen vorhanden z.B. Eisen.
Er entstand zusammen mit Sirius B aus einer Gas und Staubwolke.

Sirius B

Sirius B ist der Lichtschwache Begleiter von Sirius A. Deshalb ist er schwer zu beobachten, denn er wird meistens von seinem viel helleren Partner Sirius A überstrahlt.
Er wurde 1844 von Friedrich Bessel entdeckt. Es wurde auch heraus
Gefunden, dass der Stern Sirius B sich immer weiter von seinem Partner entfernt.

Sternentstehung

Sterne entstehen aus Gas- und Staubwolken, die an vielen Stellen im Universum vorkommen. Wenn sich diese Wolken durch die Wirkung der eigenen Schwerkraft zusammenziehen, entstehen neue Sterne. Ist die notwendige Masse erreicht oder überschritten, verdichtet sich die Wolke. Desto dichter sie wird, umso heißer wird sie. Nach einiger Zeit ist sie so heiß, dass es zu einer Kernfusion kommt. Dann entsteht einer neuer Stern.

Sternentwicklung

Die Wolken in denen die Sterne entstehen, haben unterschiedliche Größen. Aus diesem Grund sind auch die Sterne unterschiedlich groß und schwer. Die größeren Sterne leuchten zwar sehr hell (tausend Mal stärker als die Sonne), doch dafür ist ihr Brennstoff sehr schnell aufgebraucht. Die kleinen Sterne dagegen leuchten zwar nicht so hell, doch leben dafür viel länger.

Neutronenstern

Neutronensterne entstehen nach einer Supernovaexplosion, dabei verliert der Stern 5/6 seiner Masse - in Zahlen sind das ca. 10-30km Durchmesser. Ein Neutronenstern besteht aus einer äußeren Kruste (200-400m), einer inneren Kruste (1-2km), einem äußeren Kern (1-2km) und einem inneren Kern (6-8km).

Pulsare oder Kosmisches Lichtfeuer

Das sind Neutronensterne, die rotieren und dabei einen hellen Lichtstrahl und Pulse versenden. Gesichtet wurden sie das erste mal 1967. Bereits 34 Jahre vorher wurden sie vorhergesagt.

Ringnebel

Er wurde 1779 von Antoine Darquier entdeckt. Der Ringnebel ist ein Stern, der vor ca. 20000 Jahren seine äußere Glashülle abgestoßen hat. Unter dem Mikroskop erscheint der Nebel ringförmig, doch in Wirklichkeit ähnelt die Glashülle einem Torus. Im Zentrum dieses Nebels, befindet sich ein weißer Stern.

Supernova

So nennt man die Explosion eines Sterns , wenn er gestorben ist innerhalb kürzester Zeit. Seine Helligkeit vermilliardenfacht sich, er kann sogar so hell werden wie eine ganze Galaxie. Es gibt zwei Typen Einer solchen Explosion: Typ A:
In einem Doppelsternsystem explodieren beide Sterne restlos – nichts bleibt übrig. Typ B:
Wenn ein Roter Riese kein Brennmaterial mehr besitzt, entsteht eine der energiereichsten Explosionen. Übrig bleibt ein Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch.

Hypernova

Eine Hypernova hat das gleiche Prinzip einer Supernova. Die einzigen unterschiede sind, dass die Sterne vorher massenreich waren und deswegen eine geringere Lebensdauer haben. Bei Hypernovae wird der Kern des Sternes sofort zu einem Schwarzen Loch Hypernova Eine Hypernova hat das gleiche Prinzip einer Supernova. Die einzigen unterschiede sind, dass die Sterne vorher massenreich waren und deswegen eine geringere Lebensdauer haben. Bei Hypernovae wird der Kern des Sternes sofort zu einem Schwarzen Loch

Schwarze Löcher

Es ist fast unmöglich schwarze Löcher direkt zu beobahten. Diese Löcher könnten möglicherweise Hawking-Strahlen abgeben. Sollte dies zutreffen, würden schwarzen Löcher allmählich verdampfen. Je geringer die Masse ist, desto schneller verdampfen sie. Stellane Schwarze Löcher sind der Endzustand eines massenreichen Sterns. Ist die Sonnenmasse eines Sterns kleiner als acht Sonnenmassen, kann er zu keinem schwarzen Loch werden.

Quelle: Wikipedia, Kidsnet